
Der Mond ist der einzige natürliche Begleiter der Erde und mit rund 384’400 Kilometern Entfernung unser nächster Himmelsnachbar. In dieser Aufnahme zeigt er sich als zunehmender Mond: Die rechte Seite ist hell von der Sonne beleuchtet, während links die Tag-Nacht-Grenze über die Oberfläche wandert. Gerade dort treten Krater, Gebirge und feine Strukturen besonders plastisch hervor, weil das flach einfallende Licht lange Schatten wirft. Deutlich sichtbar sind die dunklen Mare, grosse basaltische Tiefebenen aus erstarrter Lava, die mit blossem Auge als typische „Mondflecken“ erscheinen. Dazwischen liegen helle Hochländer, unzählige Einschlagkrater und fein strukturierte Gebirgszüge. Im unteren Bereich wirkt die Oberfläche besonders zerfurcht und kraterreich, während die grossen Mare im oberen und rechten Bildteil ruhiger erscheinen.
Mit einem Durchmesser von etwa 3’474 Kilometern erscheint der Mond am Himmel rund ein halbes Grad gross. Für die Astrofotografie ist er besonders reizvoll, weil jede Phase andere Landschaften sichtbar macht – hier vor allem das kontrastreiche Relief entlang der Terminatorlinie.
Aufnahmedaten
| Objekt | Mond |
| Aufnahmedatum | 25. April 2026 |
| Teleskop | Celestron 11 Edge HD mit Reducer 0.7 |
| Kamera | ZWO ASI 2600MC-Duo |
| Montierung | ZWO AM7 |
| Guiding | |
| Kalibrierung | |
| Filter | Mondfilter |
| Belichtung | 150 Aufnahmen, 400ms |
| Software | ASIStudio, PIPP, AutoStakkert, waveSharp, PixInsight |
